DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Zeit für Wahrheit!

Wir erwarten seriöse Vorschläge – keine Mogelpackungen

Anscheinend hat die Unternehmensleitung die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt. Statt ernst zu nehmender Vorschläge versuchen es Grausam & Co weiterhin mit Tricks – viel Verpackung, wenig Inhalt

Zeit, der Wahrheit ins Auge zu schauen:

  • Die Telekom-Branche boomt
  • 2% Umsatzplus, 5% + EBITDA-Steigerung: wir sind die klare Nummer 1 in Europa. Auf das Unternehmensergebnis können wir stolz sein.
  • Dafür sind vor allem die außerordentlichen Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen verantwortlich – besonders während der Lockdowns!!

Ein Blick in die Zukunft:

  • 2022 wird nicht einfacher: Weitere Lockdowns sind wahrscheinlich, der hohe Leistungsdruck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird anhalten!!
  • + 5,1% Wirtschaftswachstum für Österreich
  • 3,7% Inflationsrate derzeit, 2022 ähnlich hoch!

FAZIT:

Die fälligen Lohnerhöhungen sollen die außerordentlichen Leistungen unserer Mitarbeiter*innen abgelten, die Gewinne gerecht verteilen, die Belastungen (Inflation 2021 +2022) ausgleichen und vor allem: die zu erwartenden außerordentlichen Mehrleistungen entgelten.

Wir von der FCG fordern einen gerechten Lohn für eure Leistung!  Und wir sind bereit, gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen zu ergreifen, wenn von der Unternehmensleitung keine fairen Angebote kommen!

Herzlichen Euer

Gottfried KEHRER

PS: Ein Blick auf andere Betriebe macht uns sicher: + 3,77% (ÖBB), + 3,55% (Metaller)

 

Salamitaktik oder Towers, Nearshoring, Outsourcing….

Vor kurzem wurde in einem eilig angesetzten Meeting der neue Weg, den A1 gehen wird, aufgezeigt. Arbeitsplätze, die bis dahin als in Österreich sicher verankert galten, werden mit Anfang 2022 nach Bulgarien ausgelagert. Nearshoring wird dies nun genannt. Ein neu zu lernendes Fremdwort, das bald in vielen Bereichen verinnerlicht sein wird.
Ob des (vom Eigentümer vorgegebenen) Personalkostendrucks, werden neue Wege gegangen und Arbeitsplätze einfach ins Ausland verschoben. Ungeachtet des zu befürchtenden Qualitätsverlustes. Das Aushöhlen der österreichischen Zentrale, des know hows, der Kontrolle und Leitung des gewinnbringendsten Teils der Group ist ganz offensichtlich das Ziel.

Die jährlichen tollen Zahlen, die der Standort Österreich, und damit ihr, liebe Kollegin, lieber Kollege täglich erarbeitet, scheinen nebensächlich. Dem mexikanischen Eigentümer reicht das bei weitem nicht. Auch die Auslagerung der Funktürme in eine eigene Gesellschaft (Towers) dient nur dem Zweck, mehr Geld zu lukrieren. Der Breitbandausbau in Österreich wird als nicht lukrativ angesehen, und damit auch nicht forciert. Die Konsequenz: Österreich schlittert im internationalen Ranking immer weiter nach unten, und verliert als Wirtschaftsstandort an Bedeutung.

Aber wozu?
Es liegt für uns die Vermutung nahe, dass hier die finanzielle Basis für eine Komplettübernahme Österreichs mit Ende des Syndikatvertrags vorbereitet wird.

STOPP dem A1 Ausverkauf  in Österreich
STOPP dem Arbeitsplatzabbau in Österreich
STOPP der Schwächung Österreichs als Wirtschaftsstandort

Wir fordern ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich auch nach 2024, und das Beenden der Salamitaktik!

Das fordern Deine FCG Personalvertreter

Evelyn Reiff und Gerhard Pelz

Frühstarterbonus auch für Beamte

Heute wurde im parlamentarischen Ausschuss für Arbeit und Soziales die Umsetzung zweier wichtiger Forderungen der FCG auf den Weg gebracht.

Die Ruhe- und Versorgungsbezüge von BeamtInnen sollen zum selben Zeitpunkt und im selben Ausmaß erhöht werden wie die Pensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung. Außerdem soll der ab 1. Jänner 2022 für Pensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung gebührende Frühstarterbonus auch für BeamtInnen umgesetzt werden. Die Regelungen im Detail:

Pensionsanpassung

Bisher erfolgt die erstmalige Erhöhung einer Pension / eines Ruhebezuges mit Wirksamkeit ab 1. Jänner des dem Beginn des Anspruches auf die Pension / den Ruhebezug zweitfolgenden Kalenderjahres.

Ab 1. Jänner 2022 sind Pensionen / Ruhebezüge, die ab dem in der linken Spalte genannten Monatsersten des vorangegangenen Kalenderjahres gebühren, ab 1. Jänner mit dem in der rechten Spalte genannten Prozentsatz des Anpassungsfaktors zu vervielfachen:

  • 1. Jänner 100 %
  • 1. Februar 90 %
  • 1. März 80 %
  • 1. April 70 %
  • 1. Mai 60 %
  • 1. Juni 50 %
  • 1. Juli 40%
  • 1. August 30%
  • 1. September 20%
  • 1. Oktober 10 %

Bei Ruhebezügen, die ab 1. November des vorangegangenen Kalenderjahres gebühren, erfolgt die erstmalige Anpassung ab 1. Jänner des dem Beginn des Anspruchs auf den Ruhebezug zweitfolgenden Kalenderjahres.

Diese Prozentsätze gelten auch bei der erstmaligen Anpassung für von diesen – noch nicht erstmalig angepassten – Pensionen / Ruhebezügen abgeleitete Hinterbliebenenpensionen / Versorgungsbezüge.

Frühstarterbonus

Ein Frühstarterbonus in der Höhe von einem Euro gebührt für jeden im Pensionskonto enthaltenen Beitragsmonat auf Grund einer Erwerbstätigkeit, der vor dem Monatsersten nach der Vollendung des 20. Lebensjahres erworben wurde.

Der Frühstarterbonus gebührt nur, wenn mindestens 300 Beitragsmonate auf Grund einer Erwerbstätigkeit im Pensionskonto vorliegen, von denen mindestens zwölf vor dem Monatsersten nach der Vollendung des 20. Lebensjahres erworben wurden, und ist mit dem Höchstausmaß von 60 Euro begrenzt.

An die Stelle der in den vorigen Sätzen genannten Beträge treten bei Bemessungen ab 1. Jänner eines jeden Jahres, erstmals ab 1. Jänner 2023, die unter Bedachtnahme auf § 108 Abs. 6 ASVG mit der jeweiligen Aufwertungszahl (§ 108a Abs. 1 ASVG) vervielfachten BeträgeFü