DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Pendlerinitiative startet Kampagne „Roadpricing – NEIN DANKE“

Widerstand gegen europaweite Abzocke durch eine KM-bezogene Autobahnmaut!

Die Richtlinie für eine kilometerbezogene Maut wurde zuerst im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) und danach im Europäischen Parlament mehrheitlich beschlossen und liegt jetzt beim Rat der Europäischen Union um den Trilog der europäischen Gesetzgebung zu vervollständigen. Die Gefahr der Einführung einer flächendeckenden europäischen Autobahnmaut ist nach wie vor nicht gebannt, da der Rat der EU-Mitgliedstaaten seine Position erst festlegen muss und die Umsetzung dieser PKW Maut im EU Rat keine Einstimmigkeit erfordert.

Die FCG – Initiative macht mobil um insbesondere Pendler vor zusätzlicher Belastung zu bewahren! „Es ist zu befürchten, dass die Kosten für den Weg zur Arbeit für viele höher ausfallen werden, als der Ertrag durch Arbeit einbringt“. Der jährlich veröffentlichte Pendlerreport dient als Grundlage für die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen und Initiativen, um die Situation der Pendler zu verbessern. „Der Weg zur Arbeit ist teuer, zeitraubend, gefährlich und durch erhöhte Stressbelastung auch schlecht für die Gesundheit“, nur einige Beispiele von Belastungen, denen viele Pendler tagtäglich ausgesetzt sind.

„Zu diesem Thema startet die Pendlerinitiative ab sofort die Kampagne „Roadpricing – NEIN DANKE“ (www.pendlerinitiative.at) mit der in ganz Österreich mit Unterschriften gegen die geplante Kilometer-Maut mobil gemacht wird“. Als erste Maßnahme wurde das Anliegen der Pendlerinitiative bereits beim Petitionsausschuss des europäischen Parlaments eingebracht. Mit prominenter Unterstützung. So hat der Europaabgeordnete Lukas Mandl (ÖVP) zugesagt, das Anliegen der Pendler und Autofahrer im Petitionsausschuss tatkräftig voranzutreiben.

Die Pendlerinitiative ist Anlaufstelle für Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Beschwerden für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich. Neben der nun gestarteten Kampagne fordert der Obmann der Pendlerinitiative günstige Zeitkartentickets für Teilzeitbeschäftigte und die Überarbeitung der Pendlerförderung für eine spürbare Steuerentlastung für Pendler im Zuge der bevorstehenden Steuerreform.

 

 

FCG Jugend hat Erhalt des Jugendvertauensrates gesichert!

Die FCG Jugend hat für euch erreicht, dasss die Stimmen der Jugend weiterhin gehört werden!

Nach intensiven Verhandlungen zwischen dem ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Vorsitzender August Wöginger und der FCG Jugend (Fraktion Christlicher Gewerkschafter/innen im ÖGB) wurde gestern verkündet, dass der Jugendvertrauensrat bestehen bleibt. „Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den im Betrieb beschäftigten Lehrlingen und der Betriebsleitung. Als ÖAAB-Obmann freut es mich besonders, dass man sich nun mit dem Koalitionspartner auf das Weiterbestehen verständigen konnte. Der Jugendvertrauensrat hat in Österreich seit Anfang der 70er Jahre Tradition und ist für die Lehrlinge in unserem Land seither zur bedeutenden Anlaufstelle geworden“, so ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger.

Einen Jugendvertrauensrat gibt es in einem Betrieb, sobald fünf Jugendliche, die das 18. Lebensjahr  nicht vollendet haben, beschäftigt sind. Der Jugendvertrauensrat nimmt an den Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme teil und bringt Vorschläge in Fragen der beruflichen Weiterbildung und Berufsausbildung ein. „Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Jugendvertrauensrates entsprechen großteils jenen der Betriebsratsmitglieder. Damit ist der Jugendvertrauensrat in allen Belangen wichtiger Teil der Arbeitnehmervertretung“, so Wöginger.

Erfreut zeigt sich der ÖAAB-Bundesobmann auch, dass – wie im Regierungsprogramm angekündigt – das Wahlalter bei den Betriebsratswahlen nunmehr von 18 auf 16 Jahre abgesenkt wird. Wöginger: „Damit haben wir maßgebliche Schritte gesetzt, dass die Interessen der Jugendlichen in den Betrieben bestmöglich wahrgenommen werden können.“

EuGH kippt Karfreitagsregelung

Heute hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die österreichische Regelung für den Karfreitag gegen die EU-Gleichbehandlungsrichtlinie verstößt, weil dieser Tag nur für Angehörige der evangelischen und der altkatholischen Kirche ein gesetzlicher Feiertag ist. Die österreichische Speziallösung, wonach nur die Angehörigen der evangelischen und altkatholischen Kirche am Karfreitag frei haben, sei ohnehin in die Jahre gekommen, antiquiert und schlichtweg ungerecht gewesen. Das beweise auch der geografische Blick über den Tellerrand. „In Deutschland ist der Karfreitag schon lange ein Feiertag, auch Ungarn und die Slowakei ziehen nach“! Wir fordern eine rasche gesetzliche Regelung, den Karfreitag zum arbeitsfreien Feiertag für alle ArbeitnehmerInnen zu machen.