DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Unzumutbar – Arbeiten an der Service-Line

Seit Wochen und Monaten häufen sich die Probleme, die Beschwerden nehmen zu, dafür nehmen die Informationen ab. Das Arbeitsklima ist am Boden. Fehlplanungen, Versäumnisse, Gesprächsverweigerung, Mangel jeglicher sozialen Kompetenz. Die Damen Kantauer und Schaffer vermiesen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Service-Line die Arbeit.  Die Folge – hoch qualifizierte Kolleginnen und Kollegen sind verunsichert, im Dauerstress und immer mehr werfen das Handtuch. Zum Leistungsstress kommt der Verkaufsstress. Wer die Zahlen nicht „bringt“, wird zu einer Schulung mit den „Money Makers“ verdonnert. Vorschläge werden abgeschmettert, hauseigene Kompetenzen zählen offenbar nicht.

o    Zur Erinnerung: A1 ist Premium-Anbieter! Wenn wir genauso fuhrwerken wie der Mitbewerb – wofür sollte jemand noch unsere Preise zahlen?

o    Unzufriedene Kunden kaufen nicht – schade um das Geld für die „Money Makers“ und die Zeit, die dabei draufgeht!

o    „Wer nur den Hammer kennt, für den ist jedes Problem ein Nagel!“ Schon allein wegen der Einfältigkeit ihrer Mittel – Druck, Druck und noch einmal Druck – sollte man Kantauer & Schaffer erlösen.

o    Wunder treten selten ein: Die verantwortlichen Damen warten offensichtlich darauf, dass – Wunder der totalen Digitalisierung – die Kunden ihre Probleme selber lösen. Und falls ja, wer braucht dann noch solche hochbezahlten Top-ManagerInnen??

Auch wenn es nicht fruchtet – gesagt soll es wenigstens sein:

  • Wer Leistung fordert, muss sich um seine MitarbeiterInnen kümmern!
  • Dazu gehören WERTSCHÄTZUNG, GESPRÄCHSBEREITSCHAFT, ZUHÖREN WOLLEN + KÖNNEN, Rückmeldungen ERNST NEHMEN.
  • Mit einem Wort: eine KOMMUNIKATIONS- und INFORMATIONSKULTUR!

Herzlichst Euer

Gottfried Kehrer

PS: Die Fragen häufen sich: „Wer ist eigentlich in diesem Laden zuständig für die strategische Ausrichtung?“ „Haben die noch eine Ahnung, was wirklich an der Basis los ist?“ „Oder geht’s nur mehr um Prämien und Boni?“ „Und kontrollieren sich die Verantwortlichen neuerdings selbst?“ – Um Antwort wird gebeten!

Papamonat feiert einjähriges Jubiläum

Die Einführung des sogenannten „Papamonats“ vor genau einem Jahr ist ein deutlicher Fortschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Papamonat ist aus gesellschaftspolitischer Sicht ein großer Erfolg! Ganz Europa beneidet uns für die Möglichkeit unsere Väter bei der Kinderbetreuung gut einbinden zu können. Dieser Tage versucht die Schweiz ein ähnliches Modell entsprechend des Papamonats gesetz-lich zu verankern. Die Väterbeteiligung ist von außer-ordentlicher Wichtigkeit, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können“. Die Väterfrühkarenz ist ein Meilenstein bei der gerechteren Verteilung der Kinderbetreuung und -erziehung. Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen zur Verwirklichung gelebter Gleichberechtigung, Chancengleichheit und partnerschaftlicher Fairness in unserer Gesellschaft“.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der FCG Post/Telekom und dem ÖAAB!

Einmal mehr waren Vertreter der FCG /Post und Telekom beim Generalsekretär des ÖAAB, Christoph Zarits, um für Verbesserungen für die Arbeitnehmer zu kämpfen.

Diesmal ging es speziell um das Thema, Novellierung des Postbetriebsverfassungsgesetzes, welches derzeit in Begutachtung ist.

Darüber hinaus wurde auch über die erreichten Erfolge gesprochen:

  • Rückwirkende Senkung der Einkommenssteuerstufe von 25% auf 20%.
  • Kinderbonus in der Höhe von 360.– Euro pro Kind bei Bezug der Familienbeihilfe.
  • Familienbonus plus in der Höhe von 125,– Euro monatlich pro Kind.
  • Familienhärtenausgleich: Finanzielle Unterstützung für Familien in der Höhe von bis zu 3.600,– Euro!
  • Arbeitslosenunterstützung: einmalige Ausbezahlung im September von 450,– Euro!

Schon im September werden wir uns wieder mit den Verantwortlichen des ÖAAB treffen, um als FCG Post/Telekom weitere Punkte unserer christlich-sozialen Politik, rasch im Sinne der Kollegenschaft umsetzten zu können.